Musikprogramm beim Afro-Ruhr-Festival 2011
Wann: 02.7.2011, ab 12:00 Uhr
Ort: Fredenbaumpark Dortmund
Eintritt: 3,00 €, Kinder bis 12 Jahre frei
Lebogang Masemola 
02. Juli 2011, Bühne Fredenbaumpark
Lebogang Masemola, besser bekannt als Lebo, wurde als das jüngste von fünf Kindern geboren.
Sie erzählt: Meine Familie sagt über mich, dass ich ein sehr ernstes Kind war, das für ein Letztgeborenes ein starkes Verantwortungsgefühl zeigte. Meine ersten Schritte machte ich in einem Land, das sich im Ausnahmezustand befand, in einer christlichen und politisch aktiven Familie. In einer Familie und unter Menschen, die jede Gelegenheit zum Anlass zu nehmen schienen, um miteinander zu singen.
Fast jeden Abend saß unsere Familie zusammen, um Gott mit Lobeshymnen für den überlebten Tag zu danken. Wenn der Morgen kam, haben wir uns in Lieder ‚eingehüllt‘, wir sangen Guerilla- und Protestsongs. (Lieder waren Organisatoren, Lehrer und Tröster) Der Sonntag war etwas Besonderes und für das Beten und Feiern reserviert. Während aus den Kassettenspielern meiner Schwestern und Brüder die Stimmen von The Commodores, Roberta Fleck, Sade, Lion Richie und Luther Vandross schallten, hörten meine Eltern den Township Jazz und amerikanischen Jazz, Miriam Makeba, Mahotella Queens, Dark City Sisters, Nina Simone, Sarah Vaughn und Billie Holiday. Mein kindliches Verständnis der englischen Sprache gab Whitneys Liedtexten eine ganz neue Bedeutung und ich tanzte nach Brenda Fassie. So wuchs ich mit Liedern als Bestandteil meines Lebens auf.
Tatsächlich waren Lieder so sehr Teil meines Lebens, dass ich mir darüber keine Gedanken machte. Es brauchte lange Zeit, bevor ich mir überhaupt vorstellen konnte, eine Künstlerin zu sein.
Nach meiner Immatrikulation ging es weiter und ich wollte Chiropraktikerin werden. Es dauerte nicht lange, bis meine innere Stimme mich rief und ich ihr nachfolgte. Ich verließ Südafrika für ein zweites Mal.
Außerhalb meines Landes lernte ich eine südafrikanische Mbaqanga-Band kennen. Ich traf sie in Hamburg, und begann bei dieser Gelegenheit, meine eigene traditionelle Musik zu verstehen und zu schätzen. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich (in der Schule) nur über Vivaldi, Bach und Andrew Lloyd- Webbers Les Misérables unterrichtet worden.
Vor dem Hintergrund all dieser Musik- und dem kulturellen Input, entwickelte sich in mir das Verlangen, meine eigene Stimme und meinen eigenen Stil zu finden. Ich musste meine Gedanken und Perspektiven erkunden und einen Weg finden, sie mit anderen zu teilen und auszudrücken.
So begann ich meine ersten Zeilen zu verfassen, Verse und schließlich ein Lied zu schreiben. Schon kurze Zeit später begann ich, mit einer eigenen Band zu arbeiten.
Worte und Musik sind das Medium, um meinen Geist zu erweitern und – wie ich hoffe – auch die Köpfe und Herzen von allen anderen Menschen.
Wunderbare Begleiter durch alle Lebenssituationen!
GravityAcrobaticStars vom Kreativzentrum für Rhythmus und Bewegung im
Vest
02. Juli 2011, Bühne Fredenbaumpark
Die GravityAcrobaticStars vom Kreativzentrum für Rhythmus und Bewegung im Vest. Die explosive und originelle Bühnenshow beinhaltet
Feuerwerk, Elementen aus Trommeln, Hip Hop, Breakdance, Afro Dance, Akrobatik und Jonglage.
Jericho Walls (Reggae)
02. Juli 2011, Bühne Fredenbaumpark
Mod
ern Roots Dancehall-Sound! Das versprechen die Künstler um Jericho Walls. Mit jamaikanisch und afrikanisch beeinflussten Reggae Rhythmen verbreiten die drei Sänger Jah Sala, Lion of Judah und Rasta Pacey Summer-Feeling pur, passend zum Start in die warme Jahreszeit.
Die Dortmunder Band versteht es die Unterschiede ihrer musikalischen Einflüsse und Erfahrungen und die Verschiedenheit ihrer Herkunft so zu bündeln, dass eine bemerkenswerte Vielfältigkeit in ihrem Repertoire entsteht. Nicht nur Liebhaber von Reggae Musik kommen hier auf ihre Kosten. Jericho Walls begeistern mit einer gesunden Mischung aus heißen Rhythmen und kritischen Texten. Ein Sommeranfang der besonderen Art.
Impressionen
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